Neues aus der Holzwerkstatt

Seit einiger Zeit kommen traumatisierte Männer aus Gambia in unsere Holzwerkstatt. Sie arbeiten gemeinsam mit Beate fleißig an den Produkten für unseren ONLINE SHOP und an Aufträgen, die wir von externen Partnern erhalten. Schön zu sehen, wie sie sich als Mitarbeiter in der Werkstatt eingelebt haben. Hier bekommen sie Orientierung, erleben die Werkstatt als „sicheren Ort“ und freuen sich sich über unser Angebot, im Projekt Passerelle arbeiten, etwas leisten zu können.

Durch die regelmäßigen Treffen – momentan in 1:1 Betreuung – bekommt der Alltag der jungen gambischen Männer eine hilfreiche Struktur. Sie können ihre kreativen Potenziale ausschöpfen und erleben sich selbstwirksam. Die Regelmäßigkeit tut ihnen gut und wirkt: Es entspannt und beruhigt sie offenbar. Auch Fortschritte beim „Schaffen“ zeigen sich, sie lernen viel, was uns wiederum große Freude bereitet und Beate stolz macht. Wir sind überzeugt, dass sich die neuen Kompetenzen, das zunehmende Selbstbewusstsein und das entfaltete kreative Potenzial auch auf andere Lebensbereiche der Männer überträgt.

Von der Holzbestellung bis zur Montage können wir in der Werkstatt mit den Männern die Aufträge gemeinsam erarbeiten. So wird Schritt für Schritt deutlich, welche Arbeitsprozesse in einem Auftrag stecken und die Werkstücke werden im Einsatz erlebt. Außerdem erfahren die Männer Wertschätzung für ihre Arbeit – was eine tolle Erfahrung für sie ist! Die Zusammenarbeit macht uns viel Spaß und alle lernen voneinander.

Die Holzkisten wurden nach Maß angefertigt, damit sie perfekt in das dafür vorgesehene Regalsystem passen.

Jetzt freuen wir uns auf den nächsten Auftrag: Wohnraum schaffen für Haselmäuse – wir bauen im Rahmen eines Umweltprojektes Nistkästen für die niedlichen Nager.