Gesundheitsförderung

Ein durchgängiger inhaltlicher Schwerpunkt des Projekts Passerelle sind Gesundheitsbildung und  -förderung der Geflüchteten. Das Projekt Passerelle bietet dafür mit seinen Räumen eine Plattform.  Der Bereich Gesundheitskompetenz und Gesundheitsförderung wird unterstützt durch die Stiftung für gesundheitliche Prävention Baden-Württemberg aus Mitteln der gesetzlichen Krankenversicherung Baden-Württemberg gem. § 20a SGB V.

Geflüchtete Menschen unterscheiden sich von anderen Zielgruppen.  Herkömmliche Ansätze der Gesundheitsbildung und -förderung sind nicht übertragbar, Konzepte und Methoden müssen angepasst werden. Deshalb entwickelt das Projekt eine Konzeption für Health Literacy und Gesundheitsförderung für Geflüchtete. Die praktischen gesundheitsbildenden und -fördernden Angebote werden im Rahmen der beiden anderen Teilprojekte umgesetzt.

In beiden Teilprojekten werden gesundheitsfördernde und -bildende Maßnahmen integriert. Maßnahmen wie Trainings, Kurse oder Gruppenangebote werden partizipativ entwickelt und durchgeführt: kurze, niedrigschwellige Informationsanlässe zu Gesundheitsthemen wie Stressbewältigung, Ernährung; Veranstaltungsreihen zu unterschiedlichen Gesundheitsaspekten; Aktivitäten zur Bewegungsförderung (Sport, Natur); und intensive Gruppen nach dem in der Arbeit mit Geflüchteten bewährten und evaluierten Konzept „EXIT“.

Überdies wird das Tätigsein in Werkstatt und Garten ebenfalls als Zugang zu Prävention, Gesundheitsbildung und -förderung gesehen. Es reduziert soziale Risikofaktoren wie Einsamkeit, Resignation und geringe Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Die Arbeit im Setting schafft neue Beziehungen. Haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende erleichtern Zugänge zu medizinischer und psychischer Gesundheitsversorgung und helfen, die Schwellen zu Gesundheitsförderung und -bildung abzubauen.

Dieser Projektbereich wird unterstützt durch die Stiftung für gesundheitliche Prävention Baden-Württemberg aus Mitteln der gesetzlichen Krankenversicherung Baden-Württemberg gem. § 20a SGB V.